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Mittwoch, 08. September 2010
Dauerbrenner

73. Pfingsttagung des VHB

16. bis 18. Juni 2011 in Kaiserslautern

 

BuR - Business Research

 

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Wissenschaftliche Kommissionen

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Profil der Kommission

Im Gegensatz zu den USA, Großbritannien und Japan, wo das Fach Internationales Management bereits seit Jahrzehnten zum festen Bestandteil des Lehr- und Forschungsprogramms von Business Schools zählt, war in der deutschsprachigen Betriebswirtschaftslehre bis in die 1970er Jahre eine starke Zurückhaltung in diesem Bereich zu beobachten. So wurden beim Ausbau des Fachs Betriebswirtschaftslehre im deutschsprachigen Raum zunächst überwiegend Lehrstühle für die einzelnen betrieblichen Funktionsbereiche geschaffen, während nur ganz vereinzelt Lehrstühle für den integrativen Kernbereich des Internationalen Managements errichtet wurden. Eine frühe Ausnahme stellte der Lehrstuhl für Internationale Unternehmungen dar, den Ehrenfried Pausenberger Anfang der 1970er Jahre an der Universität Gießen aufbaute.

Im Hinblick auf die weltweit zunehmende Ausbreitung des Fachs Internationales Management wurde auf Betreiben der European Foundation for Management Development im Jahre 1974 die European International Business Academy (EIBA) in Brüssel gegründet, welche im Rahmen ihrer Jahrestagungen insbesondere Forschungsvorhaben im Bereich des Internationalen Managements fördert und koordiniert. Seit der Gründung der EIBA war Hans Günther Meissner, Universität Dortmund, als deutscher Vertreter im Steering Committee der EIBA aktiv. Diese Funktion wurde im Zeitraum von 1997 bis 2004 von Klaus Macharzina, Universität Hohenheim, wahrgenommen. Seit dem Jahr 2004 erfüllt Martin K. Welge, Technische Universität Dortmund, diese Aufgabe. Parallel zu seiner Tätigkeit für die EIBA gründete Hans Günther Meissner in Absprache mit verschiedenen Kollegen im Jahre 1976 die Wissenschaftliche Kommission Internationales Management im Rahmen des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB). Im Februar 1977 fand die erste Jahrestagung der Kommission an der Universität Dortmund statt. Zu Beginn gehörten der Kommission etwa 20 Hochschullehrer an. Inzwischen ist die Zahl der Mitglieder auf knapp 160 angestiegen. Zu den jährlich stattfindenden Tagungen werden oftmals auch prominente Vertreter aus der Wirtschaft eingeladen.

Die Wissenschaftliche Kommission Internationales Management hat bis heute eine sehr intensive und differenzierte Arbeit im Hinblick auf die Durchsetzung des Fachs Internationales Management im Rahmen des betriebswirtschaftlichen Fächerkatalogs im deutschsprachigen Raum geleistet. Inzwischen existiert eine Reihe von Lehrstühlen, die Internationales Management oder verwandte Disziplinen in ihrem Titel aufweisen. Nichtsdestotrotz ist das Fach Internationales Management noch immer in einem nicht ausreichenden Maße an deutschsprachigen Universitäten vertreten. Insbesondere an manchen großen Fakultäten, wie z.B. in Köln, München oder Münster, existieren bislang keine spezialisierten Lehrstühle für das Fach Internationales Management.

Doch internationale Fragestellungen stoßen aufgrund der zunehmenden internationalen Verflechtung von Unternehmen, insbesondere im Rahmen der Europäischen Union, verstärkt auf das Interesse der Praxis. Dies zeigt sich insbesondere darin, dass auf Unternehmensseite ein steigender Bedarf an Absolventen besteht, welche sich mit Fragen des Internationalen Managements in theoretischer und systematischer Weise auseinandergesetzt haben. Allein aus diesem Grund – so die Auffassung der Kommission – sollte das Fach Internationales Management im Zuge der allgemein beobachtbaren Globalisierungstendenzen auch in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen.

 

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die Inhalte der Tagungen der Wissenschaftlichen Kommission Internationales Management seit dem Jahre 2005:

 

Kommissionstagung 2007

Kommissionstagung 2008

Kommissionstagung 2009

Kommissionstagung 2010